Die Wolkenkatzen
(ungefähr in der Reihenfolge, wie sie im Roman auftreten)
- Quax, der eigentliche Held der Geschichte, ein weißer
Kater aus Palmyra, der - wie viele Artgenossen - von Händlern
in den Odenwald verschleppt wurde, dort ein bescheidenes Dasen
fristet und nach Hause zurück will. Er heißt bei den
Menschen "Weißchen" - was er gar nicht gerne hört. Er
wird Gehilfe des Zauberers Ortwin und entschlüsselt so
manches Geheimnis aus dessen Zauberbuch.
- Manulia, ihre Vorfahren stammen aus den Steppen Asiens; eine
große Katze, sehr klug und bedächtig; Mutter von
Klein-Manul, die später Moonia genannt wird und Pflegemutter
von Petunia und Peterle.
- Hieronymus, der kluge, aber etwas eingebildete Kater des
Zauberers Ortwin, gewissermaßen der "Gegenpol" von Quax
(Quax ist der Praktiker, Hieronymus eher der Theoretiker); obwohl
sie Rivalen sind, halten sie zusammen, wenn Gefahr droht. Woher
Hieronymus stammt bleibt in der Geschichte ebenso im Unklaren wie
seine Fellfarbe. Jedenfalls ist er nicht schwarz, reinweiß
oder gestromt; möglicherweise ist er grau oder wildfarben.
- Moony, ein gewaltiger Kater mit gedrillten Schnurrhaaren;
muß (darf?) Schiedsrichter beim Mausball der Jungkatzen
spielen
- Schneemohrle, reinweißes Fell, behauptet, eigentlich
schwarz zu sein
- Mohrle, ein pechschwarzer Geselle, stark und mutig, angeblich
der Vater von Moonia
- Bärle, sein Vetter, ebenfalls schwarz und stark, recht
schweigsam
- Tobias, genannt "Eiserne Tatze", der gewaltigste aller
Wolkenkater, vor ihm fürchtet sich sogar Quax
- Munni, ein frecher Kater, hager, zerzaustes Fell
- Gestromter, sein Name ist nicht bekannt; er ist einer der
wüsten Streuner, die an allem etwas auszusetzen haben
- Jinx, ein kleiner Kater, klug und mutig
- Munzel, auch Munz genannt, ein schwarz-weiß gefleckter
Geselle, dreist, redet viel, ist nicht ganz so
draufgängerisch wie seine Kumpanen Antonius, Gregorius oder
Knurr
- Antonius, stammt aus Rom, ein weitgereister, verwegener
Streuner, manchmal ein Angeber und Schwätzer, aber im Grunde
ein liebenswerter Zeitgenosse. Seine Spezialität: das Brauen
von Mäuseschnaps
- Wonni, das junge kesse Kätzchen mit den Schleifchen und
Bändchen - wer ihr diese wohl umbindet?
- Minka, eine hübsche Katze mit goldgelben Augen
- Annabella, eine dickliche Katze, frech
- Agathe, edel und gebildet (denkt sie zumindest selbst)
- Minze, klein und frech
- Amanda, die sanfteste Katze; Quax ist in sie verleibt, wagt
aber nicht, ihr den Hof zu machen (wegen Tobias)
- Nubis, eine Katze aus Ägypten mit mellierten Fell
- Tabitha, eine schlanke Katzendame mit geheimnisvollen Augen
(vielleicht eine Siam?)
- Petunia, das freche Katzenkind mit dem getupften Fell und den
roten Augen; sie ist die beste Mausballspielerin auf dem
Wolkenschiff und fürchtet angelblich nichts - außer der
Riesenmaus, die sie angeblich gesehen hat
- Peterle, Petunias Brüderchen; ein eher sanfter Kater, der
ab und zu unter seiner wild-wüsten Schwester leidet
- Klein-Manul, auch Magnolia oder später Moonia; Kind von
Manulia; eine liebe, verträumte Katze, die aber auch Mausball
spielen kann
- Knurr, ein alter Kater, dürr und struppig, ein Raufbold
und Streuner; verliebt sich - unfreiwillig - in Miranda, die Katze
der Zauberin Nela
- der Miese, möglicherweise heißt er Peter, ist
wirklich (fast) immer schlecht gelaunt und unzufrieden
- Xenofefa, ein sehr kleines Kätzchen, aber wild und mutig;
wenn sie wütend wird, schielt sie; spielt unheimlich gerne
Mausball und ärgert nicht minder gerne die alten Kater
- Schnorr, noch ein alter, wüster Kater
- Bastis, stammt wahrscheinlich ebenfalls aus Ägypten; eine
schlaue und furchtlose Katzendame
- Carli bzw. Carolus, das Schmutzkaterchen, ein sehr frecher
Bursche; verbreitet auf dem Wolkenschiff das Märchen vom
"Rußteufelchen"
- Gregorius, ein verwegener Kater und guter Freund von Antonius
- vor allem, wenn es um Mäuseschnaps geht
- Miranda, die "Löwenfellkatze"; lebt bei Nela, der
Zauberin von Carnac in der Bretagne; Miranda ist in Quax verliebt
und sie versucht alles, den ollen Kater für sich zu gewinnen.
Doch dieser denkt nur an seine Erfindungen und allenfalls noch an
Amanda.
- Gurx, ein Vetter von Quax, stammt wie dieser aus Palmyra. Er
ist ein Lebenskünstler, denn er liegt den ganzen Tag auf
Ortwins Bett und schnarcht. Von den anderen Katern wird er
verächtlich "Seidenkissentrippler" genannt. Wenn es darauf
ankommt, ist er hellwach.
- Toxi, eine junge Katzendame, dreist
- Gnaeus Musicus, ein roter, etwas behäbiger, vorsichtiger
Kater
- Gnomicus, ein Jungkater, guter Freund von Xenofefa, spielt
gern Mausball
- Bosheide, noch eine Jungsamtpfote, die gern mausballt
- Aunci, ein junges Kätzchen, nicht ganz so wild
- Poesje, noch ein junges, nicht ganz so wildes Kätzchen
- Wölkchen aus dem Feuer, eigentlich Xerxes; er wird von
Nela auf geheimnisvolle Weise herbeigezaubert; kennt und liebt zu
aller Überraschung Mausball und wird später einer von
Quaxens Gehilfen
- Thusnelda, eine vornehme Katzendame, eine der vielen
Freundinnen von Hieronymus
- Molli, ein in der Tat molliger Geselle
- Mieze, eine sanfte Katze, tritt selten in Erscheinung
- Mynx, eine schlanke Katze, auch von ihr erfährt man nicht
viel
- Leonardo, ein Jungkater, von Quax "Tapsele" genannt, weil er
sich angeblich so ungeschickt anstellt; er wird später
Gehilfe von Quax beim Experimentieren und "Erfinden"
- Tobelilia, eine wilde Jungkatze, die aber immerhin auf Meister
Ortwin hört - im Gegensatz zu Petunia oder Xenofefa
Und hier die Namen von weiteren Samtpfoten, die auf dem
Wolkenschiff mitfliegen, aber nicht sonderlich in Erscheinung treten:
Bauci, Pussi, Pusswitha, Wuschwhau, Rawaubaunze, Maunze,
Nubisbastis, Trippelminze, Reibemunze, Schlumperle, Minx, Casparius,
Maximilian, Cäsarion, Fleckchen, Kuschelschnurr,
Krallhäkelchen, Wildwüstchen, Schlabberdatz, Pusella,
Pusselita, Hwusch, Pompilius, Dösicus, Ulricus,
Schwarzpfötchen, Tobeteufelchen, Zwinkerle, Quatschele,
Minzolia, Kätzi, Murr, Maunzepuss, Aurelius, Kuschi, Minusch und
Minzemaunz, genannt das Brillenkätzchen
Zurück zu den
Wolkengeschichten