S.C.A.R. Thum

Buski - der süße Besuch von den Sternen


Eine Geschichte (nicht nur) für Kinder ab 6 Jahre

Das Buski ist urheberrechtlich geschützt. Die Geschichte gab es einst in Buchform - mit "buskigen" Zeichnungen von Andrea und Christine Thum - leider inzwischen vergriffen Wer sich aber dafür interessiert kann eine Kopie des Textes für eine Schutzgebühr von 4 Euro (incl. Porto) bekommen. Einfach ein E-Mail an den Autor schicken.

Hier ein Auszug:

Eines schönen Tages landete ein fremdes Raumschiff auf dem Rübenacker. Es hatte zwei riesige Flügel, einen wurstartigen Rumpf und leuchtete purpurrot in der Abendsonne.

Alle kamen gelaufen, um das Raumschiff zu sehen: der Polizist, der Bürgermeister, die Feuerwehr, die Arbeiter von der nahen Fabrik, ein Mann von der Zeitung, der Lehrer, der Pfarrer, Gauner-Ede, die Hausfrauen, die Kinder und zum Schluß der dicke Bäckerlehrling. Alle waren sehr aufgeregt und wollten wissen, wer da gelandet sei.

Die Leute warteten stundenlang. Plötzlich rumorte es im Raumschiff. Eine Luke ging auf; heraus schob sich ein sonderbares Wesen. Es war groß wie ein Nilpferd und sah auch ein bisschen aus wie ein Nilpferd. Seine beiden Augen aber standen mitten auf der Stirn. Es schien zu grinsen. Das Seltsamste aber waren seine Farben: Um seine Nase herum und am Bauch war es weiß; der übrige Körper aber war mal blau, mal grün, dann schillerte er blau-weiß gestreift. Das Wesen spitzte seinen Mund und sagte: "Buski!"

Die Leute liefen schreiend und kreischend davon. Ängstlich versteckten sie sich in ihren Häusern, hinter Hecken und Sträuchern oder Mülltonnen. Nur die Kinder blieben. Sie fanden das Wesen süß.

Nach einer Weile stieg das Wesen aus seinem Raumschiff und lief auf die Kinder zu. Die Kinder lachten, denn das Wesen bewegte sich auf seinen runden Kullerfüßen sehr unbeholfen. Als es bei den Kindern ankam, hielt es ihnen ein Stück Kabel vor die Nasen. Dabei sagte es in bestem Deutsch: "Ich brauche so ein Stück Kabel. Kann mir jemand von euch helfen?"

Wieder lachten die Kinder. Schließlich meinte ein kleiner Junge: "Mein Vater ist Elektriker. Er müsste so etwas haben."

Da kamen die Erwachsenen vorsichtig herangeschlichen. Sie riefen ihre Kinder. Sie hatten Angst um sie und verboten ihnen, in der Nähe des Raumschiffs zu bleiben. Die Polizei riegelte das ganze Gelände ab. Das Wesen stand allein auf dem Acker und verfärbte sich gelb und rot. Anscheinend war das ein Zeichen dafür, dass es sich ärgerte.

Eine Stunde später kamen der Mann von der Zeitung und ein Fotograf. Sie riefen: "Hallo, Herr Buski!" Sie wussten nämlich nicht, wie sie das Wesen nennen sollten.

Das Wesen, also Herr Buski, erblickte die beiden Männer und sagte: "Das habe ich befürchtet!" Seine Farben waren allerdings grün und blau. Das bedeutete wohl, dass es nicht mehr so schlecht gelaunt war.

Der Reporter fragte: "Woher kommen Sie?"

Buski antwortete: "Von einem anderen Stern. Man kann ihn von der Erde aus nicht sehen. Ich musste hier landen, weil mir ein Kabel durchgeschmort ist. Sobald ich den Schaden repariert habe, fliege ich wieder weg."

Der Reporter machte eifrig Notizen und der Fotograf schoß ein Bild nach dem anderen.

"Ich heiße übrigens nicht Herr Buski", fügte das Wesen hinzu, "Buski ist vielmehr ein Gruß und bedeutet soviel wie Friede."

 

Wie wird es weitergehen mit dem Buski? Wird es sein Kabel bekommen und die Erde wieder verlassen? Und was hat es mit dem merkwürdigen Spruch "KRÖSKE LABY NÄTE" auf sich? Einfach den Sonderdruck beim Autor per E-Mail bestellen.

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