Aus dem Brief des Heiligen Apostel Carlo an die Milonguitos

 

Liebe Brüder und Schwestern im Tango,

das vergangene Wochenende wollen wir zum Anlass nehmen, uns bei den Teilnehmern des 6. Karlsruher Tangofestivals zu bedanken.

Mit unseren Gästen durften wir zwei wundervolle Abende verbringen. Die Bälle am 9. und 10. November übertrafen unsere kühnsten Erwartungen, was sowohl die Anzahl der Tangobegeisterten als auch die Stimmung bei den Veranstaltungen betrifft.

Beide Säle, in Durlach und Ettlingen, erwiesen sich für den Zweck als ideal. Während im Ettlinger Schloss eine persönliche und intime Atmosphäre herrschte, war die alte Festhalle in Durlach der richtige Ort um mit über 300 Gästen eine rauschende Ballnacht zu feiern.

Die erstklassige Tangoshow mit sechs zumeist jungen aufstrebenden Tanzpaaren in Verbindung mit der frischen und dynamischen Musik von Sexteto Canyengue bewiesen, daß die Szene in der Lage ist, sich innovativ weiter zu entwickln.

Die Vorträge zum Tango als Tanz und als Musik waren sehr gut besucht und erfuhren große Akzeptanz beim Publikum.

Wir sind überzeugt, daß sich das Karlsruher Festival als wichtigstes Tangoereignis im süddeutschen Raum kristallisiert.

Dennoch hängt, wie überall, der Erfolg einer solchen Veranstaltung von den Anstrengungen der vielen Freiwilligen ab. Ihnen sei an dieser Stelle gedankt. Die großartige Resonnanz motiviert uns, die Tradition des Festivals trotz der Kosten und Mühen weiter zu führen.

Amen.


Das Zitat wurde - mit Ausnahme der Anrede und des "Amen" - unverändert aus einem e-mail von Siempre Tango e.V. an die tango-mailing-Liste vom Mo, 12. Nov. 01 übernommen. Die Hervorhebung der Adjektive stammt allerdings auch von mir. Sorry, ganz gleich wie gut die Veranstaltungen wirklich waren, aber dieses Selbstlob kann ich nicht mehr ernst nehmen. Dafür gibt es dann auch noch einen Kuh-Guckser-Award (wird am Ende des Jahres verliehen)