Lesermeinungen zum Tango-Krimi „Der Tod tanzt mit“

 


Rezension aus der Lausitzter Rundschau, 31. Jan. 2011

 

Interview mit einem Leser aus Freiburg, erstellt im Juni 2009 

 

Weitere Meinungen, sofern nicht anders vermerkt schriftliche Rückmeldungen

   

"Der Tod tanzt mit" ist ein sehr schöner und spannender "Tango"-Krimi, den ich sehr gerne und fast in einem Zug gelesen habe! Der Autor gibt Kenner-Einblicke in die interessante Welt bzw. Szene des argentinischen Tango in Deutschland und bietet gleichzeitig spannende Krimilektüre. Ein Muss für Tango-Tänzer, die oft wiedererkennend schmunzeln werden, ein hochinteressanter Blick hinter die oft etwas versteckten Tango-"Kulissen" für neugierige Nicht-Tänzer und ein gut geschriebener und spannender Krimi für alle Krimifans. Eine einzigartige Verknüpfung von Tango und Krimi und herrliche Personenporträts! Eine absolut lohnende Lektüre (Rezension bei www.libri.de von einer Tangotänzerin aus Stuttgart)

 

Deutschland hat einen neuen Kommissar! Keinen phantasielosen Macho, sondern einen sympathischen Mann mit schöngeistigen Facetten. Rolf Thum führt den Leser virtuos in die deutsche und in weiterer Folge internationale Tangoszene, lässt Ahnungen aufkommen, vergibt aber keinesfalls vorzeitig die Lösung des Rätsels. Eine ungemein bildhafte Darstellung des Milieus, das nicht nur für Tangotänzer, nein, gerade für Nicht-Kenner des Genres höchst reizvoll und spannend ist! Hauptkommissar Kronauer und Rolf Thum werden hoffentlich noch viele weitere Fälle lösen! (Rezension bei amazon.de von einem vermutlichen Nicht-Tänzer)

 

Flott geschrieben und spannend ... (eine Nicht-Tänzerin aus Mainz)

 

... habe (den Roman) gestern Abend beendet und bin voll des Lobes für diese herrliche, atmosphärisch gelungene und amüsante Darstellung der ... Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung - bei Kriminalromanen liegt das ja nahe. Und lass Peter (gemeint ist der Kommissar) ruhig noch mehr in der Weltgeschichte herumreisen, der Schluss war packend, überraschend und sehr spannend! (Eine Tangotänzerin aus dem Rhein-Neckar-Kreis)

 

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen; prima, hat mir sehr gut gefallen, sehr interessant, nie langweilig. Hochachtung! (Eine Tangotänzerin aus der Darmstädter Gegend)

 

... ein ganz ehrliches Kompliment. Wir sind beide keine Krimi-Leser, aber wir fanden alles sehr gut aufgebaut, Hinweise und Andeutungen recht gut verteilt, und es war auch o.k., dass weder die Polizei noch der "Held" unfehlbar waren. (Eine Nicht-Tänzerin aus Mannheim, gebürtige Spanierin)

 

Dein Buch leider schon durch und fand es ausgesprochen interessant. Ich muss gestehen, dass ich ca. zwischen den Seiten 100 und 170 eine "Durststrecke" hatte und es mir etwas in die Länge gezogen vorkam. Dafür hat dann das Ende entschädigt, das ich wirklich gut gemacht fand. Das las ich dann umso schneller... und im Nachhinein hätte ich einfach bei der Sache bleiben sollen. Mir ging das auch schon mit anderen Büchern so, die ich nach dem Ende als großartig empfunden habe. Die Sache mit den fiktiven Orten finde ich insgesamt gut gelöst. Es wäre dem Roman in der Tat nicht bekommen, ihn z.B. in Heidelberg anzusiedeln. (Ein Tangotänzer aus dem Rhein-Neckar-Kreis)

 

Es ist sehr spannend, ich konnte es kaum weglegen. ... Der Schluss ist auch sehr gut, weil ziemlich realistisch ... Ich fand es auch sehr interessant, mal etwas über die Welt des Tango zu erfahren denn meine Kenntnisse über Tango beschränken sich auch nur auf das, was man in der Tanzstunde mal gelernt hat. Jetzt weiß ich, dass Tango sehr viel mehr ist!! (Eine Nicht-Tänzerin aus der Heppenheimer Gegend)

 

Ganz nett gemacht ... hatte schon recht früh einen Verdacht, wer es gewesen sein könnte und lag richtig. (Mündliche Meinung einer Tangolehrerin).

 

Gut geschrieben, flotter Stil, spannender Plot ... habe den Eindruck, die Frauen kommen nicht ganz so gut weg. (Mündliche Meinung eines Tangotänzers)

 

Würde ich in Ihrem Sekretariat arbeiten, hätte ich mir vielleicht über die Schilderungen auf Seite 54, 55 und 98 ein paar Gedanken gemacht. Belustigt dachte ich: Plaudert hier "'nur" der Kommissar oder etwa der Autor aus dem Nähkästchen? (Eine Leserin aus der Rhein-Neckar-Region, vermutlich Nicht-Tänzerin). (1)

 

hab ihn (den Roman) nach anfänglicher zögerlichkeit sehr gerne gelesen. die spannung stieg. die wortwahl war zu anfang noch etwas hölzern (die tangoszene- dieses wort viel zu häufig etc.), kam aber dann besser in fluß. besonders gut haben mir deine trockenen personenbeschreibungen gefallen, da musste ich öfter richtig lachen. südamerika mit einzubauen war prima. hätte vielleicht noch mehr hergegeben, zwecks atmosphäre ... bin auf jeden fall schon gespannt auf den nächsten fall ... (Eine Nicht-Tänzerin aus Oberschwaben)

 

... insgesamt war es witzig, einige Details zu erraten, einfach aufgrund dessen, dass ich Dich kenne und deshalb weiß, was es mit Kranburg oder sogar der Hochschule mit der Modenschau im Süden auf sich hat :-) (Eine Leserin aus dem Raum Stuttgart und ehemalige Kollegin) (2)

 

Ich liebe Krimis, und lese ein Buch dieses Genres normalerweise an höchstens zwei Tagen zu Ende, aber durch dieses Buch habe ich mich wirklich durchgequält und musste mich 10 Tage lang ermuntern es in Etappen zu Ende zu lesen. ... Mein Eindruck in Kurzform: Es gibt eine Menge störende grammatische Schwächen, die Figuren haben kein Profil, die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen. Die Beschreibungen der Tangoszene empfand ich als unreal, viele Dialoge haben Slapstickformat. (Eine Tangotänzerin aus Berlin)

 

Geschdern Owend hawwichs gschafft und war durch, durch die fascht 300 Seide. Ich habs joo ganimmie aus de Hand leche wolle, awwer mer muss jo als mol dehääm noch e bissl was erlediche unn mol schloofe. Also, mir hotter gut gfalle, der Krimi. Irchendwie sinn alle Karagdääre verdrääde un schbannend wars ach. En gewisse Verdacht drängt sich jo ball uff, awwer es Finale iss dann doch iwwerraschend. (Eine Tangotänzerin aus Landau, die ihren Kommentar in guter Landauer Mundart niedergeschrieben hat)

 

Eine Rezension in der Hockenheimer Tageszeitung bzw. im Mannheimer Morgen, Teil 1 und Teil 2

 

 

* Anmerkung des Autors:

(1) Auch hier gilt: Ähnlichkeiten ... sind rein zufällig. Ich kann aber versichern, dass die Sekretärin im Roman keinerlei Ähnlichkeit mit der meinigen an der Hochschule oder mit meinen früheren hat.

(2) Die Leserin muss es wissen, war sie doch an besagter Hochschule eine zeitlang beschäftigt.